Aktion "zöndhölzli"

Sozialhilfe im In- und Ausland

 

 

 

Präsidentin:
Marie-Theres Kappeler-Gschwend
Unter-Grundhof 20

6032 Emmen

Tel.  041 260 89 65

marie-theres.kappeler(a)gmx.ch

 

 

 

 

Mitglieder der Gruppe:

Dave Diltz

Rita Jordi

Marie-Theres Kappeler

Peter Mengon

Ruth Wildhaber

Annelies Winiger

 

 

 

 

 

  

"zöndhölzli" Projekt 2011

Waisenhaus in Kenia

 

 

St. Paul’s Children Care Center, Embulbul, Karen, Ngong, Kenia

 

St.Paul liegt eine halbe Stunde ausserhalb Nairobi ‘s im Dorf Embulbul am Fuss der Ngong Hügel in einem Gebiet der Massai.

Das St. Paul’s Children Care Center umfasst ein Waisenhaus, eine Primarschule, einen Bauernhof und ein HIV-Schulungsprogramm und ist seit seiner Gründung 1984 kontinuierlich gewachsen. Die Jahresrechnung wird von den NGO Kenia und einer Jugendkommission jährlich überprüft. Nach dem Tod der Gründerin Mary Mutahi übernahm ihre Tochter Jayne die Leitung des St Paul’s Center. Mit ihren innovativen Ideen gelingt es ihr, einen Teil der Kosten des Waisenhauses selbst zu erwirtschaften. So senkt eine eigene Biogasanlage den Holzverbrauch und bringen Tierhaltung und Gemüseanbau sowie der Verkauf von Wasser aus der eigenen Quelle Erträge ein. Da die eigene Schule auch von Kindern aus dem Dorf besucht wird, können die Lehrerlöhne von den Schulgeldern der Kinder aus dem Dorf bezahlt werden.

Momentan leben ca. 80 Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren im Waisenhaus. Steigende Kosten durch Zuwachs an Kindern, Preiserhöhungen für Nahrungsmittel wegen der Dürre im Herbst und vermehrtem externem Schulbesuch(Uniformen und Schulgelder) bringen das schmale Budget trotz Einschränkungen im bereits schon bescheidenen Normalverbrauch aus dem Lot. Wegen der Verbreiterung der Strasse musste ein Haus abgerissen werden, das bisher vermietet wurde, und ein langjähriger Spender hat sich zurückgezogen. Dadurch fallen zusätzlich regelmässige Einkünfte weg, und das Budget ist auf weite Sicht belastet. Elektrizität und Löhne können schon jetzt nicht mehr bezahlt werden. Um zu vermeiden, dass bewährte Mitarbeiter das St.Paul’s Center verlassen, möchte Zöndhölzli die Entlöhnung der Hausmütter und FarmarbeiterInnen sicher stellen, zum Wohl der Kinder, aber auch zum Wohl der Familien der Arbeitnehmenden, die ebenfalls davon betroffen sind.

Zöndhölzli wünscht aber ausdrücklich, dass ein Teil der Lohnkosten selbst aufgebracht werden muss, damit kein Loch entsteht, wenn die Unterstützung durch Zöndhölzli wegfällt. Angenommen, St.Pauls kann einen Drittel der Löhne aufbringen, so können wir mit 10‘000 Franken über 2 Jahre Lohnsicherheit für 14 Angestellte bieten. So werden auch Kräfte frei, eigene Möglichkeiten zum Erwirtschaften von Einkommen zu verbessern. Die genaue Aufschlüsselung der Anteile wird noch abgesprochen. So ist z.B. denkbar, dass in den ersten Monaten die Lohnkosten voll übernommen werden und dann eine Abstufung vierteljährlich stattfindet und dadurch die Unterstützung länger gegeben werden kann.

Unsere Kontaktpersonen in der Schweiz sind Albin Schumacher und Lydia Breu-Schumacher aus Wangs/SG, die regelmässigen Kontakt zum St.Pauls pflegen und jährlich Besuche abstatten.

 

Marie-Theres Kappeler

 

Weitere Informationen

http://stpaulschildren.blogspot.com/2011_03_01_archive.html